Angesichts einer stetig wachsenden Weltbevölkerung und dem drohenden Klimawandel findet bei vielen Menschen in den großen Metropolen der Welt ein Umdenken statt. Mit einem Gefühl von „Zurück zur Natur“ soll das Großstadtleben im ökologischen Einklang gestaltet werden. Aus diesem Gefühl hat sich das Urban Farming entwickelt. Dieser Trend, der in den USA seinen Anfang nahm, wird auch bei uns immer beliebter.
Archiv für die Kategorie „Landwirtschaft & Viehzucht“
Urban Farming
Samstag, 15. Juni 2013Nahrungsmittelspekulation durch Banken
Mittwoch, 29. Mai 2013Spekulation mit Nahrungsmitteln: DZ Bank und Union Investment steigen aus
Die öffentliche Kritik zeigt offenbar Wirkung: Die nächste Großbank steigt aus der Nahrungsmittelspekulation aus!
Die genossenschaftliche DZ Bank und ihr Tochterunternehmen, die Fondsgesellschaft Union Investment, ziehen sich vollständig aus der Spekulation mit Agrarrohstoffen zurück und fordern zudem eine effektive Finanzmarktregulierung! . Das bestätigte die DZ Bank als Zentralinstitut für mehr als 900 Genossenschaftsbanken in einem Brief an foodwatch.
Die in der Öffentlichkeit eher unbekannte DZ-Bank ist immerhin das viertgrößte Kreditinstitut in Deutschland und vertritt mehr als 900 Volks-, Raiffeisen-, Sparda- und PSD-Banken.
Doch Deutschlands größte Bank – die Deutsche Bank – zeigt sich weiter uneinsichtig. foodwatch fordert: Jetzt endlich muss auch die Deutsche Bank ihre Geschäfte mit dem Hunger beenden! Helfen Sie mit, schreiben Sie jetzt direkt an die Vorstandsvorsitzenden, Anshu Jain und Jürgen Fitschen, und fordern Sie die Deutsche Bank zum Ausstieg auf:
Saatgut-Patente – aus dem aktuellen Greenpeace-Magazin
Sonntag, 19. Mai 2013Gemüse pflanzen darf jeder, sollte man meinen. Große Agrarkonzerne und das Europäische Patentamt sehen das anders.
74 Prozent des weltweiten Saatgutes gehören den zehn führenden Unternehmen der Agrarbranche – Tendenz steigend. Am gestrigen Donnerstag erteilte das Europäische Patentamt (EPA) dem Konzern Syngenta die alleinigen Rechte an Chili, Patentnummer EP 2140023. Die Lizenz beinhaltet nicht nur die Rechte an der Pflanze selbst, sondern jegliche damit in Verbindung stehende Handlung: Dem Konzern wird die Erfindung des gesamten Prozesses bescheinigt, von der Saat bis zur Ernte. Das EPA widerspricht damit den Vorgaben des Europäischen Patentübereinkommens.
Die Spargel-Zeit hat begonnen
Donnerstag, 2. Mai 2013Klonfleisch – was steckt dahinter
Dienstag, 26. März 2013
Die meisten Menschen würden wohl lieber verzichten, würde man ihnen ein Steak anbieten, welches von einem geklonten Rind stammt. Dabei ist das Klonen in der kommerziellen Landwirtschaft längst gängige Praxis und damit das Klonfleisch bereits in aller Munde. Allerdings nur das Fleisch der Nachkommen geklonter Tiere. Denn das Klonen selbst ist ein kompliziertes und kostspieliges Verfahren. Kein wirtschaftlich denkender Mensch würde seine teuer geklonten Rinder zu Hackfleisch verarbeiten. Was aber soll dann der ganze Aufwand?
Die Aquakultur der Zukunft
Freitag, 22. Februar 2013
Aquakulturen wurden einst als die Rettung für überfischte Arten gefeiert. Doch wurden sehr schnell die Probleme bei konventionellen Aquakulturen sichtbar. Bei Zuchtanlagen, die im Meer liegen, wird das Wasser durch die Hinterlassenschaften der Fische stark verschmutzt. Durch viel zu hohe Besatzdichten müssen Medikamente im großen Stil eingesetzt werden, was die Gewässer noch mehr belastet. Aus den Anlagen entflohene Tiere schleppen fremde Arten in die Ökosysteme ein, mit unvorhersehbaren Folgen. Das allergrößte Problem stellt aber das Futter der Zuchtfische dar, welches aus wildgefangenen Meerestieren hergestellt wird. Doch es gibt noch einen anderen Weg: in Forschungszentren wird an der Aquakultur der Zukunft gefeilt. Diese ist energieneutral, ressourcenschonend und artgerecht.
Eiweiß vom Acker
Freitag, 28. September 2012
Seit einiger Zeit macht eine Pflanze von sich reden, die als großer Hoffnungsträger der Nahrungsmittelindustrie gilt. Lupinen könnten das ungeliebte, da zumeist gentechnisch veränderte Soja ersetzten. Die Blume mit der kerzenförmigen Blüte ist in Europa weit verbreitet. Vor allem der sehr hohe Eiweißgehalt der Lupinensamen macht die Pflanze so interessant. Lebensmitteltechniker erkunden derzeit, wo das Eiweiß der Lupinen als Alternative zu tierischem Protein eingesetzt werden kann.
Wiederentdeckte Köstlichkeiten – Stint und Ostseeschnäpel
Montag, 17. September 2012
Fisch ist nicht nur ausgesprochen Schmackhaft, er ist auch sehr gesund. Aber leider schwingt inzwischen beim Verzehr von Fisch immer auch ein bisschen das schlechte Gewissen mit. Extreme Überfischung hat die Bestände vieler Arten an den Rand des Kollapses gebracht. Fisch aus Aquakulturen hat schon längst seinen guten Ruf als nachhaltige und umweltschonende Alternative eingebüßt. Doch es gibt auch gute Nachrichten. Zwei einheimische, beinahe vergessene Fischarten feiern seit einigen Jahren ihr Comeback.
Köstliche Birnenzeit
Donnerstag, 30. August 2012
Im Spätsommer und Frühherbst ist die Zeit der Birne. Diese Frucht, die wie der Apfel ein Kernobstgewächs aus der Familie der Rosengewächse ist, führt zu Unrecht ein etwas stiefmütterliches Dasein. Das mag daran liegen, dass die Birne ein saisonales Obst ist, welches sich nicht so gut lagern lässt wie der Apfel. An Geschmack, Vielseitigkeit und gesunden Inhaltsstoffen steht die Birne ihrem populären Verwandten jedenfalls in nichts nach.



