Archiv für die Kategorie „Ökologie“

Fleisch – ein paar Fakten

Donnerstag, 5. April 2012

Für viele beginnt der Ostersonntag mit einem reich gedeckten Frühstückstisch mit Osterschmuck in Frühlingsfarben, mit Schokohasen und natürlich bunten Ostereiern.

Auch mittags verwöhnt man sich mit gutem Essen. Zu einem solchen Festessen gehört hochwertiges Fleich einfach dazu.

Zartes Filet – von Huhn, Schwein, Lamm oder Rind – kommen dabei häufig auf den Tisch.

Lesen Sie mehr über die Unterschiede hinsichtlich Nährwerten und Ökobilanz.

Weltwassertag: Nahrungssicherheit und Wasser

Mittwoch, 14. März 2012

Der weltweite Tag des Wassers am 22. März 2012 steht unter dem Leitthema „Nahrungssicherheit und Wasser“. Ziel dieses Tages ist es, auf die Herausforderungen hinsichtlich der Wasserqualität hinzuweisen. Was in Österreich, Deutschland und der Schweiz (noch) kein Problem ist, ist in weiten Teilen der Erde ein Überlebenskampf: die Versorgung mit sauberem Trinkwasser.

Mit Gentechnik gegen Hunger und Armut?

Donnerstag, 26. Januar 2012

Allen Bedenken und kritischen Stimmen zum Trotz: Die Gentechnik-Industrie will ihr Vorzeigeprodukt, den sogenannten „Golden Rice“, auf den Markt bringen. Der gentechnisch veränderte Reis soll den Vitamin-A-Mangel in armen Ländern bekämpfen. Doch ein foodwatch-Report zeigt: Seriöse Studien fehlen, Risiken werden ignoriert.

Nach mehr als zehn Jahren der Produktentwicklung soll der sogenannte „Goldene Reis“ 2013 auf den Markt kommen. Dabei ist nach wie vor zweifelhaft, ob der in vielen Entwicklungsländern verbreitete gefährliche Vitamin-A-Mangel durch den gentechnisch veränderten Reis überhaupt wirksam bekämpft werden kann.

Bittere Pille – Antibiotika in der Massentierhaltung

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Der ausufernde Einsatz antimikrobielle Substanzen rückt immer mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Dabei weiß eigentlich niemand so genau, wie viele Antibiotika tatsächlich in den Ställen verabreicht werden. Währen in der Humanmedizin genaue Zahlen und Statistiken zu diesem Thema vorliegen, halten sich Agrar- und Pharmalobby bedeckt. Die Folgen des rücksichtslosen Einsatzes der Medikamente für den Menschen lassen sich nur erahnen, wenn die wichtigste Waffe gegen Infektionskrankheiten immer wirkungsloser wird.

Land Grabbing – Die neue Form des Kolonialismus

Donnerstag, 10. November 2011

Die reine Spekulation mit Lebensmitteln an den Finanzplätzen reicht den großen Finanzinvestoren schon lange nicht mehr. Wer up to date sein will, spekuliert nicht mehr nur mit landwirtschaftlichen Produkten, sondern begibt sich direkt in die Rolle des Erzeugers. Unter dem Begriff „Land Grabbing“, also Land raffen, ist der Ausverkauf von Ackerflächen der armen Länder Afrikas und Asiens bereits im vollen Gange.

Alles für die Tonne

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Um nicht länger Teil dieser Lebensmittel-Wegwerfgesellschaft zu sein, kann jeder einzelne sein Konsumverhalten überdenken. Wer in Fachgeschäften gutes Geld für gute Produkte zahlt, wird eher dazu neigen, nur das zu kaufen, was auch tatsächlich verbraucht wird. Diese Lebensmittel werden sicher mehr Wertschätzung erfahren und nicht so leichtfertig auf den Müll geworfen. Um sich ein konkretes Bild der Dimension des täglichen Wegwerfwahns zu machen,  ist Valentin Thurns Film „Taste the Waste“ wärmstens zu empfehlen. Hier wird in drastischen Bildern veranschaulicht, wie die Konsumgesellschaft mit Lebensmitteln umgeht.

Fangen bis zum letzen Fisch

Freitag, 2. September 2011

In Europa sind die Fischtheken prall gefüllt – in Westafrika sind viele Fischereigemeinden in ihrer Existenz bedroht. Greenpeace brachte westafrikanische Fischer mit EU-Politikern zusammen, um für eine Reform der europäischen Fischereipolitik zu werben. Gerade einmal 4.860 Kilometer Luftlinie sind es von Wien nach Joal, der größten Fischereigemeinde des Senegal. Und doch liegen Welten zwischen diesen beiden Orten.