Am vergangenen Donnerstag luden foodstylist Saša Asanović und die Fotografin Petra Schmidt zur Vernissage und stellten dabei ihr aktuelles Projekt NAMEit international vor. Bekannte Speisen wurden aufwendig zubereitet und so fotografiert, dass ihre Zutaten auf den ersten Blick erkennbar sind. Mit dem Kochbuch „NAMEit Austria“ soll das Projekt im nächsten Jahr fortgesetzt werden.
Artikel-Schlagworte: „Lebensmittel“
NAMEit – bekannte Speisen in neuen Perspektiven
Dienstag, 25. September 2012Zu Besuch auf dem Hamburger Obst- und Gemüse-Großmarkt
Montag, 20. August 2012
Hamburg schläft noch sanft, aber der Obst-, Gemüse- und Blumengroßmarkt vor den Toren der Stadt brummt schon wie ein Bienenstock. Es ist fünf Uhr morgens. Das Hauptgeschäft auf dem vielfältigsten Markt der Hansestadt ist schon vorbei. Nur vereinzelt streifen ein paar Kunden durch die 28,3 Hektar große, graue Halle, die komplett aus Beton zu bestehen scheint.
Das Deutsche Lebensmittelbuch
Freitag, 3. Februar 2012
Wo steht eigentlich, was in einer Roten Grütze drin sein muss, damit es als Rote Grütze verkauft werden darf? Oder was genau eigentlich außer Kalbsleber denn sonst noch so in der Kalbsleberwurst enthalten sein kann? Die Antwort auf diese Frage lautet: im Deutschen Lebensmittelbuch. Dieses Buch ist die „Bibel“ der deutschen Ernährungsindustrie. Hier wird in sogenannten Leitsätzen festgelegt, welche Voraussetzungen ein Produkt erfüllen muss, damit es unter einer bestimmten Verkehrsbezeichnung auf den Markt gebracht werden kann. Oder anders ausgedrückt: durch das Deutsche Lebensmittelbuch wird die organisierte Verbrauchertäuschung legalisiert.
Alles für die Tonne
Mittwoch, 5. Oktober 2011
Um nicht länger Teil dieser Lebensmittel-Wegwerfgesellschaft zu sein, kann jeder einzelne sein Konsumverhalten überdenken. Wer in Fachgeschäften gutes Geld für gute Produkte zahlt, wird eher dazu neigen, nur das zu kaufen, was auch tatsächlich verbraucht wird. Diese Lebensmittel werden sicher mehr Wertschätzung erfahren und nicht so leichtfertig auf den Müll geworfen. Um sich ein konkretes Bild der Dimension des täglichen Wegwerfwahns zu machen, ist Valentin Thurns Film „Taste the Waste“ wärmstens zu empfehlen. Hier wird in drastischen Bildern veranschaulicht, wie die Konsumgesellschaft mit Lebensmitteln umgeht.
„Kalkulierter Strahlentod“: Die Grenzwerte für radioaktiv verstrahlte Lebensmittel in EU und Japan
Montag, 3. Oktober 2011
Die Strahlen-Grenzwerte für Lebensmittel in der EU und in Japan sind viel zu hoch angesetzt, sie bieten keinen ausreichenden Gesundheitsschutz. Belastete Lebensmittel dürfen eingeführt und verkauft werden, obwohl genügend unbelastete Nahrungsmittel verfügbar sind. foodwatch und die Organisation Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) fordern eine drastische Senkung der Grenzwerte.
Lebensmittelplagiate – kein Kavaliersdelikt
Montag, 14. Februar 2011
An gefälschte Uhren, Kleidung oder Accessoires aus Osteuropa und vor allem China hat man sich mittlerweile schon beinahe gewöhnt. Wer für diese Produkte viel Geld ausgibt und später feststellt, dass es sich um minderwertige Plagiate handelt, wird sich zwar ärgern aber keinen körperlichen Schaden davontragen. Ganz anders sieht die Sache aber bei gefälschten Lebensmitteln aus. Besonders hochpreisige Markenartikel gelangen immer öfter als Nachahmerprodukte in den Handel. Neben dem wirtschaftlichen Schaden für die Hersteller der Markenartikel besteht für den Verbraucher dabei unter Umständen ein enormes gesundheitliches Risiko.
Genuss gegen Gewissen?
Donnerstag, 10. Juni 2010Es ist zwar seit der großen Finanzkrise um dieses Thema etwas stiller geworden, doch wenn sich die Wogen in der internationalen Hochfinanz geglättet haben, wird diese Suppe sicher wieder aufgewärmt. Ich spreche von der CO2-Bilanz bei Lebensmitteln. Diese wird fast auf das Gramm genau berechnet, alles fließt mit ein. Von der Herstellung der bei der [...]
Futter: Ursprung von Lebensmittelskandalen
Dienstag, 18. Mai 2010Alle großen Lebensmittelskandale der vergangenen Jahre hatten ihren Ursprung in Futtermitteln, ob BSE, Nitrofen oder Dioxin. Futtermittel sind vor allem bei der Mast von Schweinen und Geflügel der wichtigste Kostenfaktor. Doch billige Futtermittel können uns teuer zu stehen kommen. Wir wissen, dass die Tiere, deren Fleisch und Eier wir essen und deren Milch wir [...]

